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Bernhard Pohl bei facebook

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Würdiges Gedenken mit aktuellem Bezug

Bernhard Pohl, vertriebenenpolitischer Sprecher der FW-Landtagsfraktion (links) hat anlässlich des Gedenktages für Flucht und Vertreibung in Berlin unter anderem die frühere Präsidentin des BDV, Erika Steinbach (zweite von rechts) und MdB Hartmut Koschyk, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, getroffen. Foto: Michael Kedzierski
Bundesminister Dr. Thomas de Maizière und Bernhard Pohl Quelle:

PRESSEMITTEILUNG                                                                                                                    21.6.2016

Vertriebenenpolitischer Sprecher beim Gedenktag  für Opfer von Flucht und Vertreibung in Berlin

Pohl: Würdiges Gedenken mit aktuellem Bezug

Bernhard Pohl, Sprecher der Freie Wähler- Landtagsfraktion für Vertriebenenfragen, besuchte die vom Bundesinnenministerium veranstaltete Gedenkstunde für die Opfer von Flucht und Vertreibung in Berlin. Der Gedenktag wird seit 2015 begangen und ist ebenso wie der bayerische Gedenktag nicht zuletzt auf massiven Druck der Freie Wähler-Landtagsfraktion zustande gekommen. „Mein Kollege Dr. Hans-Jürgen Fahn und ich haben nicht nur mit Anträgen im  bayerischen Landtag,  sondern insbesondere auch mit vielen Gesprächen erreicht, dass ein Antrag der Freien Wähler im Juni 2014 auf Einführung eines bayerischen Gedenktages vom Landtag einstimmig angenommen wurde. Das war dann auch das Signal für den Bund nachzuziehen. Auch hier haben wir parlamentarischen und außerparlamentarisch Überzeugungsarbeit geleistet und einen wesentlichen Beitrag zu diesem Gedenktag beigesteuert“, betont Pohl.

Als Redner kamen Bundesinnenminister Thomas De Maiziere, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Robert Zollitsch, bis 2014 Vorsitzender der Katholischen Bischofskonferenz. Außerdem gab es den Erfahrungsbericht eines vor wenigen Jahren nach Deutschland geflohenen Syrers. „Ich begrüße es außerordentlich, dass auch Bezüge zur Gegenwart und Zukunft hergestellt werden. Flucht und Vertreibung waren kein singuläres Ereignis nach dem Zweiten Weltkrieg. Wir müssen auch heute wachsam bleiben und sowohl außenpolitische Fluchtursachen bekämpfen und Vertreibung ächten als auch die Not der Menschen lindern helfen.“ Andererseits sei es auch geboten, an die schrecklichen Schicksale der Deutschen zu erinnern. „Das Unrecht der Vertreibung und das Leid, das sie den Menschen angetan hat, müssen wir wachhalten. Das sind wir den Opfern schuldig. Annähernd 15 Millionen Menschen haben nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verloren, sind entwurzelt worden. Sie mussten sich unter zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen zu Recht finden und haben gemeinsam mit der einheimischen  Bevölkerung Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut. Vor diesen Menschen kann, ja muss man den Hut ziehen“, so Pohl.