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TSLW1 in Kaufbeuren wird geschlossen

Pohl: „Eine Katastrophe für Kaufbeuren“

 

Jetzt ist der Freistaat gefordert, eine zukunftsfähige Kompensation zu leisten

 

„Das ist eine Katastrophe für Kaufbeuren, eine echte Tragödie. Ich bin entsetzt und enttäuscht“, so die Reaktion des Kaufbeurer Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) zur Schließung des Bundeswehrstandortes Kaufbeuren. Ein wenig Hoffnung bestehe nur noch auf den Erhalt einer  „Minikomponente“ im Bereich der Fluglotsenausbildung mit zirka 120 Dienstposten – vorausgesetzt, es gibt die Möglichkeit einer zivil-militärischen Kooperation.

Entsprechende Ansätze gibt es bereits: Pohl selbst hatte auf einer Delegationsreise Kontakte zu e.sigma, einem Hersteller von Flugsicherungssystemen, und der Russischen Akademie der Wissenschaften geknüpft, die an einer Schulung ihres Flugsicherungspersonals in Kaufbeuren größtes Interesse zeigt. Pohl konnte bei der Umsetzung dieser Idee insbesondere auch auf die Unterstützung des Kemptener Bundestagsabgeordneten Stephan Thomae (FDP) bauen, der von Beginn an in das Netzwerk eingebunden war und das Thema  im bayerischen Wirtschaftsministerium und schließlich, unterstützt von Pohl und dem Kaufbeurer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU), auch im Bundesverteidigungsministerium vorstellte.

„Ich danke insbesondere Stephan Thomae herzlich  für seinen engagierten Einsatz. Wir müssen jetzt gemeinsam fortsetzen, was wir mit der Firma e.sigma begonnen haben und versuchen, eine zivil-militärische Kooperation zu erreichen. Wir werden kämpfen müssen, um wenigstens das bisschen Bundeswehr, wenigstens  die 120 Dienstposten für Kaufbeuren zu retten“, so Pohl.

Von Bund und Freistaat Bayern müsse man jetzt unbedingte Solidarität und umgehende Kompensation verlangen: „Die Infrastruktur muss verbessert werden, wir brauchen eine eigene Hochschule, Behördenverlagerung, unbedingt schnellstmöglich den vierspurigen Ausbau der B 12“  nennt Pohl die für Kaufbeuren wichtigen Komponenten. „Immerhin geht es um 1100 hochqualifizierte Arbeitsplätze. Wenn hier nichts getan wird, wird Kaufbeuren das Opfer verfehlter Verteidigungspolitik.“