Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Programm in Kaufbeuren zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen -

Das Frauen_Forum Kaufbeuren und die Gleichstellungsstelle Kaufbeuren laden ein zum Internationaler Ta... [mehr] 

Untersuchungsausschuss "Ei" nimmt die Arbeit auf -

Mittwoch, 19. Juli 2017 Mit den Stimmen aller Fraktionen hat der Bayerische Landtag am 19. Juli 2017 den U... [mehr] 

Bernhard Pohl bei facebook

Seiteninhalt

Autobahndirektion Südbayern verlagern

PRESSEMITTEILUNG                                                                             21.01.2014

 

Freie Wähler fordern von Ministerpräsident Maßnahmenpaket für Kaufbeuren

Pohl: Autobahndirektion Südbayern nach Kaufbeuren verlagern

Knapp drei Wochen vor dessen angekündigtem Besuch wendet sich der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Bernhard Pohl, an Ministerpräsident Seehofer und fordert einen Maßnahmenkatalog für das von der drohenden Bundeswehrschließung gebeutelte Kaufbeuren. Eine zentrale Forderung ist dabei die Verlagerung der Autobahndirektion Südbayern in die Wertachstadt.

„Kaufbeuren weist unterdurchschnittliche Zahl an Landesbeschäftigten auf. Die Behördenstruktur der Stadt entspricht nicht ihrer Größe und Bedeutung. Nachdem die Bürger Bayerns am 15. September beschlossen haben,  die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern in die Verfassung aufzunehmen, ist der Staat nun in der Pflicht, Behörden aus München in die Regionen zu verlagern. Für Kaufbeuren bietet sich dabei die Verlagerung der Autobahndirektion Südbayern an. Sie hat 1160 Beschäftigte an vier Standorten und eine hohe Zahl an hochqualifizierten Mitarbeitern. Dies wäre ein starkes Signal für Kaufbeuren und das Umland“, so der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete.

Darüber hinaus fordert er, dass die Staatsregierung bei der sich abzeichnenden zivil-militärischen Kooperation im Bereich der Flugsicherung dafür Sorge trägt, dass der Standort Kaufbeuren nachhaltig und langfristig gesichert bleibt. „Es hilft uns wenig, wenn die Flugsicherungsausbildung zwar in zivil-militärischer Kooperation betrieben wird, der Betreiber sich aber schon nach wenigen Jahren vom Standort verabschiedet“, so der Abgeordnete. „Hier müssen wir nachhaltig Standortsicherung betreiben.“

Auch müsse die Staatsregierung den Hochschulstandort Kaufbeuren stärken. Es sei zwar erfreulich, dass wir eine Außenstelle der Finanzfachhochschule nun dauerhaft in der Stadt haben. Im Hinblick auf die Erhöhung der gewerblichen Arbeitsplätze sei es aber von Nöten, weitere Hochschulzweige hier anzusiedeln. „Der von der Stadt Kaufbeuren mitentwickelte Hochschulzwei Gesundheit und Generationen  passt hervorragend zu der Stadt, die mit dem Bezirkskrankenhaus und dem Klinikum sowie einer Vielzahl hochqualifizierter Ärzte besondere Stärken hat“, so Pohl weiter.

Neben der Notwendigkeit der Autobahnanbindung, die aber nicht in den nächsten zwei bis drei Jahren zu erreichen sei, legt Pohl das Augenmerk noch auf einen anderen Gesichtspunkt: „Der ESV Kaufbeuren ist ein werbewirksames Aushängeschild  unserer Stadt in ganz Deutschland. Die Nachwuchsarbeit des Vereins hat zahllose Spitzeneishockeyspieler hervorgebracht,  die auch für die deutsche Nationalmannschaft große Leistungen erbringen konnten. Wenn Bund und Land  den Spitzensport  fördern, dann ist es nur gerechtfertigt, wenn sich der Freistaat Bayern am Neubau eines Stadions in Form einer Multifunktionshalle finanziell beteiligt.“

Pohl rechtfertigt das Maßnahmenbündel nicht nur mit dem Verlust der Bundeswehr, sondern auch mit anderen harten Schlägen, die Kaufbeuren in den letzten Jahrzehnten hat einstecken müssen, bis hin zur Verlagerung von 260 Hightech-Arbeitsplätzen der Firma Kontron nach Augsburg. „Die Stadt hat ohne eigenes Verschulden viele Rückschläge hinnehmen müssen und wurde von politischen Entschiedungen in den letzten Jahrzehnten nicht gerade begünstigt. Jetzt  besteht aber die Chance, korrigierend einzugreifen und die Stadt wieder zu dem zu machen, was sie einmal war: Ein kräftiger Motor für Fortschritt und Wachstum, weit über die Grenzen des Allgäus hinaus“, so Pohl abschließend.