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Ortsumfahrung Pforzen

PRESSEMITTEILUNG                                                              Kaufbeuren, 17.2.17

 

Kaufbeurer Landtagsabgeordneter im Dialog mit Interessensgemeinschaft

Pohl: Ortsumfahrung Pforzen muss Teil des ersten Bauabschnitts der B 12 sein!

 

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) informierte die Interessensgemeinschaft Pro Umgehungsstraße Pforzen  über den aktuellen Sachstand.  Vorsitzender Helmut Leonhart und die Vorstandschaft hofften auf positive Nachrichten ihres Abgeordneten. Diese Hoffnung konnte Pohl überwiegend erfüllen: „Die Ortsumgehung Pforzen kommt, da bin ich mir sicher! Ich halte aber nichts davon, unrealistische Erwartungen zur zeitlichen Umsetzung aufzubauen.“ Pohl spielte dabei auf die Äußerungen des CSU-Fraktionsvorsitzenden Kreuzer in den Medien an, der Baubeginn für den vierspurigen  Ausbau der B 12 könnte unter Umständen schon 2018 sein. Dies, so Pohl, sei völlig illusorisch. Bis die Vorgaben des europäischen und des nationalen Rechts im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes abgearbeitet sind, gehe mindestens ein Jahr ins Land. Danach erst könne mit der Planfeststellung begonnen werden.

Pohl, der im regelmäßigen Austausch mit der Obersten Baubehörde und dem Staatlichen Bauamt steht, lobt die zügige Arbeit der Behörden: „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass das Vorhaben des vierspurigen B 12-Ausbaus in Kempten und München oberste Priorität hat. In wenigen Wochen werden richtungsweisende Gutachten in Auftrag gegeben, die die Auswirkungen der B 12 auf den Verkehr in Bayern untersuchen und die Raumsensibilität im Sinne der Umweltverträglichkeit prüfen sollen. Daran anschließend wird die Umweltverträglichkeit geprüft, ehe dann die Planfeststellung erfolgt. Vor dem Baubeginn steht dann insbesondere auch der Grunderwerb noch auf der Agenda. Wenn es keine Komplikationen gibt, könnte aus meiner Sicht mit dem Bau des ersten Teilabschnitts 2020 begonnen und dieser 2021 fertig gestellt werden. Ein Baubeginn im Jahre 2018 ist auch aus Sicht der Obersten Baubehörde ausgeschlossen.“

Umso wichtiger ist es, die Umgehung von Pforzen in den ersten Bauabschnitt zu integrieren. „Der Chef des Staatlichen Bauamts Kempten, Thomas Hölzl, hat mir erläutert, warum die Umgehung nicht ohne die B12 geplant werden kann. Nicht zuletzt die  Einmündung dieser Umgehungsstraße in die vierspurige B 12 erfordert eine einheitliche Planung. Umso wichtiger ist es daher, dass wir Pforzen in den ersten Bauabschnitt der B 12 hineinbekommen. Dafür müssen wir uns nun mit voller Kraft einsetzen. Dies macht auch planerisch Sinn.“

Wie die Umgehung von Pforzen letztlich aussieht, stehe aber völlig in den Sternen. Schon 2011 habe man ihm deutlich gemacht, dass die von der Mehrheit der Bevölkerung favorisierte Nordtrasse nicht gesetzt sei.  „In der Planfeststellung wird nach objektiven Kriterien entschieden. Da geht es um Verkehrswirksamkeit, um Flächenverbrauch, Natur- und Umweltschutz und natürlich auch um Kosten. Das ist ein objektives Verfahren, dessen Ausgang völlig offen ist, ob uns dies nun gefällt oder nicht“, so Pohl weiter.

Der Abgeordnete und die Vertreter der Interessensgemeinschaft waren sich darüber einig, dass alles getan werden müsse, um Pforzen so schnell wie möglich vom Durchgangsverkehr zu entlasten. „Es ist nicht hinnehmbar, dass durch  Pforzen täglich tausend Lkws und mehr fahren. Diese Verkehrsbelastung durch Schwerlastverkehr findet man in der Form so leicht kein zweites Mal. Daher müssen wir alles dafür tun, dass die Umgehung Pforzen gemeinsam mit dem ersten Bauabschnitt der B 12 realisiert wird. Die Zielmarke lautet 2021!“, so Pohl abschließend.

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