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Multifunktionsarena

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                             21.5.2014

Freie Wähler fordern zur Entscheidung über ein Eisstadion oder eine Multifunktionsarena belastbare Fakten

Neue Arena muss Mehrwert für die Stadt und möglichst viele Nutzer bringen

 

Höchst unzufrieden sind die Freien Wähler über die Vorgehensweise der Stadtspitze in Sachen Eisstadion/Multifunktionsarena. „Wir haben den Bau einer Multifunktionsarena an der B 16 im Kaufbeurer Norden vorgeschlagen. Eine Multifunktionsarena, die nicht nur dem Eissport, sondern auch für andere Sportarten sowie für andere Veranstaltungen nutzbar ist. Gleichzeitig wollen wir das Parkstadion in den Norden verlegen, um ein Sportzentrum am Rande der Stadt zu schaffen. Auf dem bisherigen Gelände von Parkstadion und Eisstadion soll moderner und hochwertiger Geschoßwohnungsbau entstehen“, beschreibt der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kaufbeurer Stadtrat, Bernhard Pohl, das Projekt. „Von Seiten der CSU und KI kommt ständig der Vorwurf, es handele sich um unbezahlbare Luftschlösser. Bislang hat aber noch niemand konkret gesagt, was unser Projekt denn kosten würde, auch unter Berücksichtigung von Verkaufserlösen für die bisherigen Grundstücke. So kann man doch keine seriöse Diskussion über ein Projekt dieser Größenordnung führen“, so Pohl weiter.

Aus Sicht der Freien Wähler entsteht der Eindruck, dass man mit der Festlegung des Standortes „Parkstadion“ für eine neue Eishalle gleichzeitg das Projekt eines neuen Stadtviertels „Altstadt/Forettle/Bahnhof“ torpedieren möchte, um für das von den Mehrheitsfraktionen favorisierte Projekt „Fachmarktzentrum Aldinger“ Argumente zu haben. Wenn dieses Vorhaben tatsächlich alternativlos sei, weil andere Planungen durch eine emissionsträchtige Eishalle verhindert werden, könne man natürlich leicht sagen, wenn das Vorhaben von Dr. Aldinger abgelehnt werde, passiere in den nächsten Jahrzehnten im Forettle nichts.  Die Freien Wähler sehen nämlich das gesamte Areal als eine Planungs- und Entwicklungseinheit.

Die Freien Wähler betonen, dass ihnen der ESV Kaufbeuren und das professionelle Eishockey, genauso wie die exzellente Nachwuchsarbeit, in besonderem Maße am Herzen liegen. „Ich habe selbst viele Jahre für den ESV Kaufbeuren gespielt, und mein Herz hängt natürlich an dem Verein. Dennoch bin ich der Auffassung, wir brauchen eine Halle, die auch für andere Sportarten, insbesondere in den vier Monaten ohne Eis genutzt werden kann. Mit einem Schwingboden könnte man Handball, Basketball, Schwerathletik, Boxen und viele andere Sportarten betreiben und hätte sogar für bedeutende Ereignisse entsprechende Tribünen. Auch für Konzerte und Großveranstaltungen wäre die Halle geeignet, was die Attraktivität Kaufbeurens deutlich steigern würde“, so FW-Stadtrat Volker Kollmeder.

Den Freien Wählern ist natürlich bewusst, dass die Kostenfrage wichtig ist. Daher benötigt man auch für die Frage, ob eine zweite Eisfläche gebaut werden kann, die für den Nachwuchs, aber auch anderweitige Nutzungen der Halle im Winter wichtig ist, belastbare Zahlen. „Wir können es uns bei einem 20-Millionen-Euro-Projekt nicht leisten, mit der Stange im Nebel zu stochern. Hier müssen alle denkbaren Varianten mit Kostenermittlung auf den Tisch. Wir bauen die Arena nicht nur für die nächsten paar Jahre, sondern für die nächsten Jahrzehnte. Das müssen wir auch bei der Frage der Zuschauerkapazität im Auge haben. Eine Halle mit einem Fassungsvermögen von 2600 Zuschauern bietet schon jetzt dem ESV Kaufbeuren keine Perspektive in der Zweiten Bundesliga und versperrt auch für die Zukunft jegliche Entwicklungsmöglichkeit. Das gilt im Übrigen nicht nur für den Eissport, sondern auch alle anderen Veranstaltungen, die mehr als 2600 Zuschauer anziehen. Ohne eine derartige Halle haben wir künftig nicht einmal die Möglichkeit, und im Wettbewerb mit anderen Städten um Großveranstaltungen zu bemühen. Wenn wir eine kleine und bescheidene Halle bauen, anstatt die Gunst der Stunde zu nutzen, vergeben wir eine gewaltige Chance für Kaufbeuren“, so Pohl abschließend.