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Lösungsansätze für Fliegerhorstsiedlung

PRESSEMITTEILUNG                                                                                        14.11.2014

 

FW-Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl führt Gespräch mit Delta

„Zielführende Lösungsansätze für Fliegerhorstsiedlung“

Nachdem sich der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl schriftlich an die Erwerberin der Fliegerhorstsiedlung, die Münchner Delta Liegenschaftsverwaltung mbH wegen der Missstände in der Fliegerhorstsiedlung gewandt hatte, fand nun auf Vermittlung von Florian Streibl, dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Freie Wähler Landtagsfraktion, ein Gespräch zwischen Pohl und Alexander Pferschy,  Vertreter der Delta, statt. Ziel des Treffens war es, Lösungen für die bestehenden Probleme zu finden und eine Gesprächsbasis aufzubauen. Bernhard Pohl, stellvertretender Vorsitzender der FW-Landtagsfraktion, äußert sich über den Gesprächsverlauf insgesamt zufrieden: „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Delta, wenngleich spät, nun gewillt ist, rasch für eine akzeptable Wohnsituation in der gesamten Fliegerhorstsiedlung zu sorgen. Unser Gespräch war offen, anfangs auch etwas konfrontativ, am Ende aber lösungsorientiert und zielführend.“

Der Kaufbeurer Abgeordnete hat sich mit Delta auf folgende Punkte geeinigt:

  1. Transparenz und Information: Die Mieter erhalten einen neuen Ansprechpartner, dem sie auftretende Probleme, insbesondere mit der Heizung, melden können und der für Abhilfe sorgt.
  2. Dort wo gesundheitsgefährdende Mängel – insbesondere Schimmelbildung – bestehen, werden diese umgehend behoben.
  3. Am 4. Dezember 2014 – gegebenenfalls auch noch an den Folgetagen – findet eine Bestandsaufnahme über Mängel vor Ort statt. Es werden dabei sämtliche Wohnungen besichtigt, deren Mieter Mängel angezeigt haben. Gleichzeitig wird festgelegt, welche Mängel wann behoben werden. Herr Pferschy und Herr Pohl werden dabei zumindest zeitweise anwesend sein.
  4. Sämtliche Mieter erhalten in den nächsten Tagen ein Rundschreiben der Vermieterin, in dem der Inhalt unseres Gespräches wiedergegeben wird und die Mieter auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht werden, Mängel umgehend gegenüber dem o.g. Ansprechpartner anzuzeigen.

Als vertrauensbildend sieht Pohl auch an, dass ihm die Delta Einsicht in den Kaufvertrag mit der BIMA gewährt. „Es ist schon wichtig zu wissen, wer welche Verpflichtungen übernommen hat und welche Rolle die BIMA hier spielt. Mit diesem Schritt sorgt Delta jedenfalls für die erforderliche Transparenz“, so Pohl weiter.

Das Gespräch sei konstruktiv gewesen, nun sei es an der Delta, die getroffenen Vereinbarungen zielgerichtet umzusetzen. „Ein konstruktiver Gedankenaustausch ist eine gute Grundlage. Entscheidend ist jetzt aber, dass die Versprechen auch zügig in die Tat umgesetzt werden. Der Winter steht unmittelbar bevor, die Bewohner brauchen eine zuverlässige Wärmeversorgung. Da ist jetzt die Delta am Zug, zu beweisen, dass sie ihrer Verantwortung als Vermieterin gerecht wird“, so der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete.

Pohl hat auch deutlich gemacht, dass die Mieter zu entschädigen sind, wenn sie durch die provisorischen Heizlüfter erhöhte Kosten hatten. Auch eine Mietminderung stehe im Raum. Dies sei allerdings in erster Linie Aufgabe der Mieter  selbst oder beteiligter Anwälte, hier werde er keine Verhandlungen für einzelne Mietparteien führen, erklärte Pohl abschließend.