Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Programm in Kaufbeuren zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen -

Das Frauen_Forum Kaufbeuren und die Gleichstellungsstelle Kaufbeuren laden ein zum Internationaler Ta... [mehr] 

Untersuchungsausschuss "Ei" nimmt die Arbeit auf -

Mittwoch, 19. Juli 2017 Mit den Stimmen aller Fraktionen hat der Bayerische Landtag am 19. Juli 2017 den U... [mehr] 

Bernhard Pohl bei facebook

Seiteninhalt

Kukaübernahme durch Midea ist ein schwerer Schlag

PM vom 8.07.2016

 

FREIE WÄHLER zur Übernahme von Augsburger Roboterhersteller durch chinesischen Investor

Pohl: KUKA-Übernahme ist schwerer Schlag für Technologie-Standort Bayern

München. Die Offensive des chinesischen Hausgeräteherstellers Midea trägt Früchte: Zwischenzeitlich hält der Konzern annähernd 60 Prozent an dem Augsburger Roboterhersteller KUKA. Die FREIEN WÄHLER hatten auf die Gefahr hingewiesen, dass auf diese Weise Spitzentechnologie nach China abwandert – und deshalb die Unfähigkeit der Bayerischen Staatsregierung scharf kritisiert.

Aus Sicht des Kaufbeurer Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl ist die Übernahme von KUKA durch Midea ein schwerer Schlag für den Technologiestandort Bayern: „China steht im Kampf um Zukunftstechnologien in unmittelbarer Konkurrenz zu Deutschland. Mit der Übernahme des Augsburger Roboterherstellers KUKA wird China deutsche Spitzentechnologie nutzen, um den Vorsprung Deutschlands aufzuholen und mittelfristig an uns vorbeizuziehen. Jedes Industrieland der Erde schützt seine eigene Spitzentechnologie. Wirtschaftsmintserin Aigner dagegen heißt die chinesischen Investoren sogar noch herzlich willkommen.“

Pohls Kollege Johann Häusler (Biberbach) verweist auf die großen Gefahren, die sich insbesondere durch die Aktienverkäufe der Großaktionäre Voith und Loh ergeben. „Aktuell gibt es keinen Minderheitenaktionär mehr, der wenigstens über eine Sperrminorität verfügt. Damit können die Chinesen schalten und walten, wie sie wollen. Dies ist ein eklatantes Versagen der Staatsregierung, allen voran von Wirtschaftsministerin Aigner und Staatssekretär Pschierer. Allen Zusagen zum Trotz lässt dies auch für den Standort Augsburg nichts Gutes erahnen.“

Ein Dringlichkeitsantrag der FREIEN WÄHLER, in dem eine nationale Lösung für KUKA gefordert wurde, fand im Landtag keine Mehrheit. Für die beiden schwäbischen Abgeordneten Pohl und Häusler ist dabei insbesondere das Abstimmungsverhalten der SPD wenig nachvollziehbar. Es sei höchst widersprüchlich, den Antrag der FREIEN WÄHLER abzulehnen, aber gleichzeitig Unterstützungsmaßnahmen für Nokia zu fordern. „Liegt der SPD München der Nokia-Standort mehr am Herzen als der KUKA-Standort Augsburg?“, fragt Häusler abschließend.

Zum Seitenanfang