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Intensivtransporthubschrauber in Kaufbeuren

Das Allgäu braucht Intensivtransporthubschrauber

Das Allgäu braucht Intensivtransporthubschrauber -

Ministerium soll auch Teilstationierung von Christoph 17 in Kaufbeuren prüfen

 

Kaufbeuren beziehungsweise das Allgäu braucht einen Intensivhubschrauber (ITH). Das bekräftigten der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) und Oberbürgermeister Stefan Bosse in einem erneuten Schreiben an den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann. Der Innenminister hatte unlängst in einem Gespräch im Ministerium eine entsprechende interne Prüfung zugesagt. Zwar sei es richtig, so Pohl und Bosse,  dass die Region mit bis zu drei Hubschraubern theoretisch gut versorgt sei, praktisch sei aber auch die Einsatzhäufigkeit in dieser Region weitaus höher als anderswo, da die Gebirgsregion zu versorgen und Luftrettung, anders als in Ballungszentren oder der Fläche, hier die Regel ist. Die beiden Politiker  belegen die Notwendigkeit eines ITH mit vier nachgewiesenen Problemfällen allein aus den vergangenen drei Wochen, bei denen es nicht möglich war, einen Patienten innerhalb der vorgeschriebenen Zeit von 60 Minuten in eine Zielklinik zu transportieren, weil kein Hubschrauber zur Verfügung stand. Bei dem  Busunglück in Schwangau mit einer japanischen Reisegruppe dauerte es unlängst ganze drei Stunden, bis die letzte Patientin mit dem RTH ins Klinikum gebracht werden konnte, in einem anderen Fall musste ein Patient fünf Stunden auf die Luftrettung warten – mit Folgeschäden.

Tagsüber in Kempten, nachts in Kaufbeuren:

Sollte das Ministerium jedoch zu der Auffassung kommen, dass ein weiterer Hubschrauber in der Region nicht erforderlich sei, solle es, so Pohl und Bosse,  bitte prüfen, ob  Christoph 17 wenigstens nachts auf dem Kaufbeurer Fliegerhorst teilstationiert werden kann.  Die Teilstationierung hätte zumindest den unschätzbaren Vorteil, dass damit die Patientenversorgung im Allgäu in der Nacht deutlich verbessert werden könnte. Denn Christoph 17 darf von Kempten aus nachts nicht fliegen, ebenso wenig die Hubschrauber aus Reutte und Murnau. Die einzige Möglichkeit einer luftgestützten Notarztversorgung ergibt sich für das Allgäu derzeit über das Münchener Klinikum Großhadern – 80 Kilometer entfernt von Kaufbeuren, mehr als 100 von Füssen und fast 150 Kilometer entfernt von Sonthofen. Kaufbeuren verfügt jedoch über einen voll ausgerüsteten Hubschrauberlandeplatz, von dem aus ein 24-Stunden-Betrieb problemlos möglich ist. So könnte man Christoph 17 während der zwölf  Tagstunden von Kempten, während der Abend- und Nachtstunden von Kaufbeuren aus aufsteigen lassen.