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Für ein „besseres Gymnasium“

PRESSEMITTEILUNG                                                                                         2.7.2014

FREIE WÄHLER kämpfen für ein „besseres Gymnasium“

Am Donnerstag startet das Volksbegehren der Parteifreien zur Wahlfreiheit G8/G9

 

Mehr als 25 000 Unterschriften haben sie bereits erfolgreich gesammelt. Darin bestand die Zulassungshürde für das Volksbegehren der FREIEN WÄHLER, das an diesem Donnerstag in ganz Bayern startet. „Vierzehn Tage lang haben alle Bürger in Bayern dann Zeit, sich in den Rathäusern einzutragen“, erklärt Wolfgang Müller, Vorsitzender der FW in Kaufbeuren. Auf diesem Wege wollen die FREIEN erreichen, dass die Schüler in Bayern künftig wählen können, ob sie die Hochschulreife in acht oder neun Jahren erwerben wollen.

„Der Grund für unseren Vorstoß ist die stümperhafte Einführung des G8, dessen unausgegorenes Konzept seit Jahren Bildungskarrieren junger Menschen ruiniert“, sagt FW-Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl. Zehn Jahre nach der Einführung des achtjährigen Gymnasiums habe dieses Pohl zufolge noch immer seine Kinderschuhe nicht verlassen. „Es krankt an allen Ecken und Enden, sodass dringender Reformbedarf besteht“, so Pohl weiter.

Unterstützung für ihr Vorhaben erhalten die Parteifreien indes von zahlreichen Eltern- und Lehrerverbänden im Freistaat, die ebenfalls dringend Nachbesserungsbedarf in der gymnasialen Landschaft erkennen. Dies trat nicht zuletzt vor wenigen Wochen in Königsbrunn zu Tage, wo die FREIEN WÄHLER eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des bayerischen Gymnasiums veranstaltet haben, an der auch Vertreter des Bayerischen Philologenverbandes (BPV) und des Lehrerverbandes (BLLV) im Freistaat teilgenommen hatten.

Umso mehr wollen sich nun auch die Parteifreien im Landkreis für einen Erfolg des Begehrens engagieren. „Wir werden mit Plakaten und Infoständen auf die Thematik hinweisen und versuchen die Menschen für unsere Idee zu gewinnen“, so FW-Stadtrat Richard Drexl. Das Ziel der FW-Politiker besteht dabei in einem „Gymnasium der zwei Geschwindigkeiten“, welches besonders talentierten Schülern nach wie vor die Möglichkeit eröffnet, schon nach acht Jahren das Abitur in der Tasche zu haben. Zeitgleich soll aber ebenso die Option bestehen, in neun Jahren zur Hochschulreife zu gelangen.

„Während der Ausbildung der Führungskräfte von Morgen muss auch noch Zeit für ehrenamtliches Engagement im Bereich von Vereinen, Kunst und Musik bleiben. Von diesen Erfahrungen profitieren junge Menschen mindestens genauso stark, wie von einer guten fachlichen Bildung“, findet Bernhard Pohl. Eben diese Bereiche kämen für einen durchschnittlichen Schüler jedoch zu kurz, wenn im Zuge des achtjährigen Gymnasiums drei Mal pro Woche den ganzen Tag unterrichtet werde.

 

Einen Erfolg des Volksbegehrens hält Landespolitiker Pohl indes für durchaus möglich: „Wir haben bei der Abschaffung der Studiengebühren schon einmal bewiesen, dass wir gemeinsam mit dem bayerischen Volk dazu in der Lage sind, Fehlentscheidungen der Staatsregierung zu korrigieren, wenn es dieser fortlaufend an Einsicht fehlt. Dazu brauchen wir nun einmal mehr die tatkräftige Unterstützung der Menschen vor Ort und in ganz Bayern“, so Pohls Aufruf.