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Besuch in Gablonz

Stadt Gablonz ehrt zwei sudetendeutsche Jugendstil-Architekten

MdL Bernhard Pohl (FW) spricht auf Vernissage – „Mut und Offenheit“

Zu einer denkwürdigen Ausstellung war der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) in Kaufbeurens Partnerstadt Gablonz an der Neiße eingeladen: Die Gablonzer erinnern derzeit an die beiden bekannten sudetendeutschen Architekten  Robert Hemmrich und Joseph Zasche, deren Jugendstil-Bauten (Anfang 20. Jh.) der Stadt bis heute ihr maßgebliches Gesicht verleihen. Beide wurden später aus der Heimat vertrieben.  Oberbürgermeister Petr Beitl sprach auch konkret das Thema Vertreibung an und meinte, die dankbare  Erinnerung an die beiden Architekten in Form der Ausstellung sei auch die Chance einer gewissen Rehabilitierung der deutschstämmigen Baumeister.

Pohl stellte seine Rede unter das Motto  „Mut und Offenheit“.  Er bescheinigte den Tschechen Mut, sich auch den unangenehmen Seiten der eigenen Vergangenheit zu stellen. Gerade die Jugend, aber auch mehr und mehr ältere Menschen in Tschechien forderten Offenheit und klare Bekenntnisse. Dies sei im Übrigen auch aus Sicht der Opfer  weit glaubwürdiger und befriedigender, als wenn der Anstoß aus Deutschland komme. Richtig und  wichtig sei in diesem Zusammenhang ein offener und klarer Dialog. „Miteinander, nicht übereinander reden, das kann auch hier das Erfolgsrezept sein“, sagte Pohl.

Nachdem es zu Beginn in Gablonz durchaus kritische Stimmen gegeben habe, weil ein deutscher Politiker im Rahmen der Eröffnung reden sollte, sei die Stimmung im Nachhinein überaus versöhnlich gewesen, so Pohl.  Das habe ihm auch  Finanzdezernent Peter Louda bestätigt Dieser habe sich  der Auffassung gezeigt,  dass es gelungen sei, alle Anwesenden   in dem Gedanken zu bestärken, die Sudetendeutschen durch das Gedenken an das schlimme Schicksal der Vertreibung, aber insbesondere auch an die großartigen Leistungen, die sie in ihrer Heimat erbracht haben, zu würdigen und zu ehren.