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Beim Einkauf auf heimische Produkte setzen

Beim Einkauf auf heimische Produkte setzen

Kaufbeuren, 5. April 2011

 

Pressemitteilung

 

Beim Einkauf auf heimische Produkte setzen

FW-MdL Bernhard Pohl  kritisiert die Erhöhung der Grenzwerte für Lebensmittel durch die EU

 

Kaufbeuren/ München - Nach der Erhöhung der Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel ruft der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Bernhard Pohl, die Verbraucher auf, beim Einkauf von Lebensmitteln weiter auf heimische Produkte zu setzen. Pohl: „Nach der Katastrophe von Fukushima ist dies der einzig sichere Weg sich zu ernähren.“ Zudem stärke der Kauf heimischer Nahrungsmittel die Wertschöpfung vor Ort, wofür sich die Freien Wähler nachhaltig einsetzen.

Die Erhöhungen der Grenzwerte betreffen vor allem Nahrungsmittel für Säuglinge, Milcherzeugnisse, Flüssignahrungsmittel, außerdem Ingwer, Knoblauch, Süsskartoffeln oder Gewürze. „Es gilt vorsichtig zu sein. Ein Einkauf ohne Blick auf das Herstellerland sollte sowieso und darf jetzt überhaupt nicht mehr möglich sein.“ Dass Bio-Nahrungsmittel mehr kosten sei klar, „dafür ist der Verbraucher dann aber auch auf der sicheren Seite.“

Letztlich gehe es auch darum, der EU zu zeigen, dass der Verbraucher ein solches Vorgehen nicht dulde. Der Freie Wähler Landesfraktionsvize kritisiert: „De facto ist es jetzt so, dass die in Europa gültigen Strahlen-Limits lockerer sind als die Grenzwerte in Japan selbst. Das heisst: Lebensmittel, die in Japan selbst wegen ihrer Belastung nicht mehr verkauft werden dürfen, können legal nach Europa kommen. Dieses Vorgehen ist absolut absurd und unerklärbar.“

 

 

Die EU hat als Reaktion auf die Vorkommnisse in Japan eine Eilverordnung ausgerufen. Zwar gelten damit strengere Kontrollregelungen für Produkte aus Japan, ein Grenzwert für das kurzlebige Jod-131 wird damit erst eingeführt. Andererseits sind die Grenzwerte für die langlebigen radioaktiven Substanzen Casium-134 und Cäsium–137 deutlich erhöht worden. Der EU-Grenzwert für Säuglingsnahrung beträgt nun etwa 400 Becquerel pro Kilogramm (bisher 370), für Nahrungsmittel wie etwa Ingwer oder Gewürze wie Zimt und Curry gar 12.500 Bequerel pro Kg statt wie bisher 600.