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Bahnhalt Stadion Augsburg

FREIE WÄHLER bleiben beim Stadionhalt am Ball

Das Bild im Anhang zeigt die Initiatoren der FW-Initiative für den Bahnhalt an der SGL-Arena: Johann Häusler, Bernhard Pohl, Fabian Mehring (v.l.n.r.).

Interfraktioneller Antrag im Bayerischen Landtag eingereicht

Seit nunmehr zwei Jahren bemühen sich die FREIEN WÄHLER um die Errichtung einer Bahnhaltestelle auf Höhe der SGL-Arena in Augsburg. Nachdem Vizelandrat Johann Häusler die Forderung bereits am Rande eine Kreistagssitzung im Jahr 2010 gegenüber Staatsminister Martin Zeil auf die Agenda gebracht hatte, luden die Parteifreien im Frühjahr Vertreter aller politischen Parteien zu einem „Stadiongipfel“ nach Königsbrunn ein. Anschließend verfasste der stellv. Bezirksvorsitzende der FW-Schwaben, Fabian Mehring, eine Resolution, die von Landrat Martin Sailer, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Landtagsabgeordneten von FW, SPD, CSU und Grünen unterstützt und Wirtschaftsminister Zeil überreicht wurde. Trotzdem wurde die parteiübergreifende Initiative der regionalen Amts- und Mandatsträger vom zuständigen Wirtschaftsministerium zurückgewiesen. Nun eskalieren die FREIEN WÄHLER ihre Forderung in den Bayerischen Landtag.

 

Der stellv. Fraktionsvorsitzende der FREIEN WÄHLER im Maximilianeum, Bernhard Pohl, hat heute einen entsprechenden Antrag im Landesparlament eingereicht, der neben ihm und seinen Fraktionskollegen Ulrike Müller und Dr. Leopold Herz auch von den CSU-Landtagsabgeordneten Max Strehle, Johannes Hintersberger und Bernd Kränzle, sowie Christine Kamm als Vertreterin der Grünen unterzeichnet wurde. In der Begründung des interfraktionelles Antrags heißt es, die Heimspielstätte des FC Augsburg sei ein mindestens bundesweiter Werbeträger für den Freistaat Bayern. Während die erst vor wenigen Jahren neu errichtete SGL-Arena dieser Anforderung durchaus gerecht zu werden vermag, gelte dies nicht für die verkehrstechnische Erschließung des Stadions. Hierzu erklärt der Allgäuer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl: „Aus dem Süden anreisende Fans fahren derzeit nur wenige hundert Meter am Stadion vorbei in die Augsburger Innenstadt, um dann in überfüllten Straßenbahnen wieder zurück zum Stadion zu fahren. Das macht verkehrstechnisch keinen Sinn und soll schnellstmöglich verändert werden“.

 

Diese Meinung vertritt auch der stellv. FW-Bezirksvorsitzende Fabian Mehring. In seinen Augen könnte durch einen Bahnhalt am Stadion außerdem das Aufeinandertreffen von Heim- und Gästefans in der Augsburger Innenstadt umgangen werden: „Mit dem Bahnhalt könnte viel Geld für die kostenintensive polizeiliche Überwachung des Stadtgebietes gespart werden. Außerdem müssten Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Augsburg, die nicht unterwegs zum Stadion sind, nicht weiterhin im vierzehntägigen Rhythmus erhebliche Verzögerungen und überfüllte Verkehrsmittel in Kauf nehmen“, so Mehring.

 

Vizelandrat Johann Häusler verweist überdies auf den erheblichen infrastrukturellen Mehrwert des angestrebten Bahnhalts, von dem der Landkreis ihm zufolge auch fernab der Bundesliga profitieren würde: „Eine Haltestelle auf Höhe der SGL-Arena würde nicht nur das Fußballstadion erschließen, sondern auch eine öffentliche Verkehrsanbindung des umliegenden Wohngebietes bedeuten. Außerdem könnten viele hundert Mitarbeiter der benachbarten großen Firmen, allen voran die Betriebsangehörigen von PremiumAerotec, täglich hiervon profitieren“, ist sich Häusler sicher.

 

Optimistisch hinsichtlich einer tatsächlichen Errichtung des Bahnhalts zeigt sich indes Bernhard Pohl: „Dieses Projekt wird fraktionsübergreifend von nahezu allen politischen Amts- und Mandatsträgern unterstützt und kann deshalb in München nicht einfach im Papierkorb landen“. Noch deutlichere Worte findet Fabian Mehring: „Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Region zur infrastrukturellen Diaspora Bayerns gemacht wird. Es ist nicht hinnehmbar, wenn in München über eine weitere S-Bahn-Stammstrecke oder eine dritte Startbahn diskutiert wird, während in Schwaben nicht einmal ein Bahnsteig für einen Bundesligisten finanzierbar sein soll“, so Mehring, der im nächsten Jahr für die FREIEN in den Bayerischen Landtag einziehen will.

 

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