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Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz

 

Pressemitteilung 3.4.2012

 

Machbarkeitsstudie Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz: Voraussichtlich wird Bedarf festgestellt

Antrag der FW-Stadtratsfraktion: Stadt muss Anbindung an ÖPNV herstellen

In Kürze wird die Machbarkeitsstudie zum Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz in Leinau vorgestellt. Wie der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) bei einem Besuch im Wirtschaftsministerium erfahren hat, ist mit einem positiven Ergebnis zu rechnen, sprich der Bedarf für den Bahnhalt wird wohl eindeutig festgestellt.

Für eine mögliche Errichtung dieses neuen Bahnhofs (voraussichtlich 2015 oder 2016)  muss die Stadt Kaufbeuren nun aber auch einige Voraussetzungen erfüllen. Die Stadt muss versuchen, in den LUFV-Topf 87 für die Jahre 2014-18 zu kommen. Dabei handelt es sich um Bundesmittel, die im Einvernehmen mit der Bahn  für regionale Verkehrsinfrastrukturprojekte zur Verfügung gestellt werden. Eine zentrale Forderung der Bahn ist dabei die Anbindung des neuen Bahnhalts an den öffentlichen Personennahverkehr.

Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler stellt deswegen einen umfangreichen Antrag an die Stadt Kaufbeuren:

-          Die Stadt soll bei der Bahn mit Nachdruck um die Einrichtung des Bahnhaltes bitten

 

-          Die Stadt soll eine auf den Zugfahrplan abgestimmte und getaktete Busverbindung, möglich über die Linien  11, 12 oder 13 (Bahnhof -  Neugablonz über Alte Post-Straße, Wertachschleife oder Waldfriedhof)  einrichten. Die Bereitschaft dazu sollte die Stadt der Bahn frühzeitig signalisieren. Für die Anbindung an den Busverkehr ist am Ende der Josefsthaler Straße der Bau eines Wendehammers notwendig.

 

-          Um den Bahnhalt attraktiv zu machen, soll die Stadt  bereits mit den Planungen für die Ausweisung entsprechender Park and Ride – Flächen beginnen und eventuell notwendige Grundstücksverhandlungen führen.

 

Ziel müsse es sein, den Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz mindestens stufenfrei, möglicherweise komplett barrierefrei zu bauen. Technisch sei die Lösung machbar durch einen Kombibahnsteig an der Ostseite. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen hätten dann die Möglichkeit, in Kaufbeuren an Gleis 1 barrierefrei auszusteigen und in Leinau barrierefrei in Richtung Buchloe/München/Augsburg barrierefrei wieder einzusteigen – eine sinnvolle Übergangslösung, bis der Bahnhof in Kaufbeuren endgültig barrierefrei ausgebaut ist.

„Wir sehen in dem Bahnhalt Kaufbeuren-Neugablonz eine klare Aufwertung der Schienen-Infrastruktur nicht nur für Kaufbeuren, sondern auch für den Landkreis Ostallgäu, insbesondere die Gemeinden Irsee, Pforzen und Rieden“, so Bernhard Pohl, der in diesem Zusammenhang auch das große Engagement des Wirtschaftsministeriums in dieser Sache lobt.

Pohl hat sich inzwischen auch an Landrat Johann Fleschhut sowie die Bürgermeister der drei genannten Gemeinden gewandt, um auch hier die Bereitschaft zu wecken, die Gemeinden ebenfalls über geeignete Busverbindungen an den neuen Bahnhalt anzubinden.