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Autobahnausbau der B 12

Autobahnausbau der B 12

 

 

 

 

Autobahnausbau der B 12 wird zum Bundesverkehrswegeplan angemeldet

 

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsminister Joachim Herrmann haben ihre politischen Zusagen zur Unterstützung des vierspurigen Ausbaus der B 12 nun konkretisiert und in zwei Schreiben an den Kaufbeurer Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl nun ihre Absicht bekräftigt, das Straßenprojekt als vordringlichen Bedarf  zum Bundesverkehrswegeplan anzumelden. Dieser wird zwar erst in der nächsten Legislaturperiode, also nach 2013 fortgeschrieben. Dies verzögert die Realisierung des Vorhabens.

Andererseits besteht dadurch die Chance, mit Hilfe der Bundespolitik eine Veränderung der Beurteilungskriterien zu erreichen, wann ein Vorhaben in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wird. Nach dem bisherigen Regelungswerk werden nach Ansicht von Bernhard Pohl, gleichzeitig verkehrspolitischer Sprecher der Freien  Wähler im Bayerischen Landtag, Metropolen gegenüber sonstigen Räumen einseitig bevorzugt.

„Verkehrsinfrastruktur ist ein Wirtschaftsfaktor und muss daher in einem Flächenstaat wie Bayern auch strukturpolitische Aufgaben erfüllen. Es macht keinen Sinn, durch einseitige Investitionen in die Großräume München und Nürnberg die Ballungszentren weiter zu stärken, während viele Teile Bayerns mit Stagnation und Bevölkerungsabwanderung zu kämpfen haben“, so Bernhard Pohl. Das Allgäu habe, so der Abgeordnete, das Zeug zur Aufsteiger-Region. Investitionen in die Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen sowie die Landkreise Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu sind daher besonders sinnvoll und versprechen einen „Return of invest“. Im Übrigen sei der Staat auch für die gleichwertige Entwicklung der Lebensverhältnisse in allen Landesteilen verantwortlich.

Trotz der unvermeidlichen zeitlichen Verzögerung wertet Pohl die Schreiben von Seehofer und Herrmann als gutes Zeichen, dass die dringenden Bedürfnisse Kaufbeurens und des Allgäus erkannt werden. Wenn dies vielleicht noch nicht in gleichem Maße wie bei anderen Regionen der Fall sei, müsse man hier durch besondere Hartnäckigkeit an der Aufarbeitung dieses Defizits arbeiten.