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An das Christkind

 

 

Kaufbeuren, 19.12.2014

 

 

Postlagernd an das Christkind

 

Liebes Christkind,

Du bist sicher erstaunt, so kurz vor Weihnachten noch einen Wunschzettel zu bekommen. Und dann ausgerechnet von einem Politiker! Normalerweise erwartet man doch von denen, dass sie Wünsche erfüllen und nicht umgekehrt.

Ich bin Abgeordneter im bayerischen Landtag und vertrete den Stimmkreis Kaufbeuren. Ich habe aber noch einen Kollegen, den Franz Pschierer aus Mindelheim, der auch für unseren Stimmkreis zuständig ist. Er gehört der Christlich Sozialen Union an, einer Partei, die sich  nach Dir benannt hat. Ob sie auch immer danach handelt, musst Du beurteilen.

Der Franz Pschierer träumt gern. Ich will damit nicht sagen, dass er ein Träumer ist, aber er träumt gelegentlich und kann sich dann sogar noch daran erinnern. Beneidenswert!

Neulich hat er davon geträumt, dass der Kaufbeurer Bahnhof neu gestaltet wird und dort auch das neue Polizeigebäude entstehen könnte, was wir Kaufbeurer uns schon lange wünschen und wofür ich mit auch schon seit vielen Jahren die Hacken ablaufe. Nachdem der Chef vom Franz, der Horst Seehofer, im Frühjahr angedeutet hat, dass er vielleicht auch einen Neubau möchte, darf es der Franz nun auch wollen. Er ist also jetzt auch für ein neues Polizeigebäude, und zwar am Bahnhof.

Das freut mich natürlich sehr, denn es war ja die Idee von mir und dem Kaufbeurer Oberbürgermeister. Leider hat der Franz nicht gemerkt, dass schon seit vielen Monaten mit der Bahn verhandelt wird. Er hat also sozusagen ein bisschen zu spät geträumt.

Liebes Christkind, ich wünsche mir für den Franz nur drei Dinge, aber ich bitte Dich, mir diese drei auch ganz bestimmt zu erfüllen:

1. Gib dem Franz doch ein paar eigene Ideen für Kaufbeuren, damit er nicht die meinen immer nachträumen muss.

2. Gib dem Franz die Einsicht, gute Vorschläge von anderen, insbesondere natürlich den Freien Wählern, zu unterstützen, anstatt sie zunächst zu bekämpfen und dann zu einem späteren Zeitpunkt als eigene Ideen zu verkaufen.

3. Gib dem Franz doch meine Telefonnummer, falls er sie verlegt oder verloren hat, und sag ihm, dass er mich von Zeit zu Zeit anrufen und gemeinsam mit mir die Interessen Kaufbeurens, des Ostallgäus und des Unterallgäus vertreten soll. Der Wähler hat uns nämlich beide gewählt und auf seinen Wahlzettel nicht beim Franz „Regierung“ und bei mir „Opposition“ draufgeschrieben.

Wärest Du so gut und würdest das machen? Ich glaube, damit würdest Du vielen Menschen eine Freude bereiten. Und der Franz müsste nicht nur  träumen, sondern könnte gemeinsam mit mir und den anderen politisch Tätigen in der Stadt auch das eine oder andere Projekt umsetzen. Das wünsche ich mir von Dir!

Dein Bernhard Pohl

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