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Allgäuer Verkehrsprojekte

PRESSEMITTEILUNG 30.12.2014

Pohl fordert „Aufbau West“ für Allgäuer Verkehrsprojekte

B 12-Ausbau vordringlichste Aufgabe

Sechs Verkehrsprojekte aus der Region nennt der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und fordert ihn auf, sein Augenmerk darauf zu legen, dass diese Projekte im kommenden Jahr in den „vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen und zeitnah realisiert werden Es sei an der Zeit, dem „Aufbau Ost“ nun auch einen „Aufbau West“ folgen zu lassen, so Pohl.

Das zentrale und wichtigste Projekt sei der vierspurige Ausbau der B 12 von Buchloe über Kaufbeuren nach Kempten. Die B 12 sei die Erschließungsachse für das gesamte Allgäu mit seinen beiden größten Städten Kempten und Kaufbeuren, führe in das größte Tourismusgebiet Deutschlands und entlaste die zunehmend belastete A 96. Kaufbeuren sei überdies die einzige kreisfreie Stadt in den alten Bundesländern ohne Autobahnanschluss –  aus wirtschafts- und strukturpolitischen Gründen  ein erheblicher Missstand.

Letztlich sei die B 12 in ihrer derzeitigen Form auch eine extrem unfallträchtige Strecke, der Ausbau sei auch aus Gründen der Sicherheit zwingend geboten.

Als ganz vordringliche Aufgaben in der Region sieht Pohl des Weiteren die Ortsumfahrungen von Marktoberdorf (B 472), Füssen (B 310) und Pforzen. Der Bevölkerung seien die Blechlawinen, die sich durch die Ortschaften ziehen, nicht länger zuzumuten.

Nicht zuletzt fordert der Kaufbeurer Abgeordnete den Verkehrsminister auf, darauf zu achten, dass die Elektrifizierung der Bahnstrecke München – Memmingen – Lindau nun auch wie geplant bis 2020 realisiert werde. Dabei gelte es aber auch, die notwendigen Lärmschutzmaßnahmen im Sinne der angrenzenden Gemeinden entsprechend zu berücksichtigen. Schließlich sollte auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke Augsburg – Buchloe – Kaufbeuren – Kempten – Lindau/Oberstdorf  zeitnah in Angriff genommen werden. „Das gesamte Allgäu hat einen Anspruch auf zeitgemäße Bahninfrastruktur“, so Pohl.

Pohl wünscht sich für die nahe Zukunft ein persönliches Gespräch im Verkehrsministerium. Das war in der vergangenen Legislaturperiode vom damaligen Verkehrsminister Ramsauer formell zwar zugesagt worden, aber stets an dessen Terminkalender gescheitert.