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Allgäuer Landtagsabgeordneter formuliert im Vorfeld der Festwoche Anliegen der Region

Pohl: „Verkehrsinfrastruktur im Allgäu hat Nachholbedarf!“

Pressemitteilung 10.08.2017

Das Thema Elektrifizierung von Bahnstrecken war eines der Haupthemen des Allgäuer Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl seinem Schreiben an Ministerpräsident Seehofer. Die Problematik der Dieselfahrzeuge, zu hohe Abgaswerte und im Raum stehende Fahrverbote - das große Thema dieses Sommers – zwingt geradezu die Blickrichtung auf die Bahn, wo nach Meinung Pohls nicht nur gehandelt werden kann sondern gehandelt werden muss. Hier könne man getrost auf Dieselantrieb verzichten und auf Elektromobilität setzen. Pohl bittet Seehofer darum, dass er sich beim Bund, bei der Bahn und in anderen Bundesländern dafür einsetzt, dass bis 2030 die Bahnstrecken elektrifiziert sind. „Zwar wird die Strecke München – Memmingen – Lindau – Zürich nun endlich elektrifiziert und es besteht berechtigte Hoffnung, dass die Maßnahme bis 2020 abgeschlossen ist. Der Rest des Allgäus ist leider ein regelrechtes Dieselloch. Die Strecke München – Kaufbeuren – Kempten – Füssen ist ebenso nicht elektrifiziert wie die Strecke München – Kaufbeuren – Kempten – Oberstdorf und die Strecke München – Kaufbeuren – Kempten – Lindau. Es gibt noch nicht einmal konkrete Planungen, an diesem Zustand etwas zu ändern“, so Pohl. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen wäre es fatal, wenn dies in einer der größten deutschen Fremdenverkehrsregionen so bliebe.

Pohl hat die Bahn aber noch mit einem weiteren Anliegen im Focus: Barrierefreie Bahnhöfe. Pohl verweist hier auf die Ankündigung von Ministerpräsident Seehofer, Bayern bis 2023 barrierefrei zu machen. Ganz wesentlich zur Barrierefreiheit gehört hierzu laut Pohl die Mobilität, und zwar insbesondere bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. „Es ist ein Muss, dass zumindest die großen bayrischen Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut werden. Für den Hauptbahnhof Kempten wurden Planungsmittel bereits bewilligt und es ist schon mit der Planung begonnen worden. Hier müssen wir am Ball bleiben, damit die Maßnahme auch zügig umgesetzt wird und der Bahnhof 2021 umgebaut werden kann. Wesentlich schlechter sieht es in Kaufbeuren, der zweitgrößten Stadt im Allgäu, aus. Mit täglich fast 5.000 Ein- und Aussteigern muss der Bahnhof nun endlich berücksichtigt werden“, so Pohl. Er erinnert an die Petition im Bayrischen Landtag von 2014, die von 3.500 Menschen getragen wurde und im Landtag einstimmig verabschiedet wurde. Auch der Kaufbeurer Stadtrat hatte einstimmig eine Resolution zum barrierefreien Ausbau des Kaufbeurer Bahnhofs verfasst. Zusammen mit dem Oberbürgermeister und den Staatssekretären Eck und Pschierer kämpft Pohl bislang vergeblich darum, diesen unhaltbaren Zustand zu beseitigen.

Ein weiteres wichtiges Anliegen war Pohl die Beseitigung von Defiziten in der Infrastruktur von Straßen. Erfreut zeigte sich Pohl über die Aufnahme des vierspurigen Ausbaus der B12 in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. Jetzt wäre es aber im Sinne einer zügigen Umsetzung der Maßnahme auch notwendig, der zuständige Behörde, dem Staatliche Bauamt in Kempten, das hierfür schon zugesagte, notwendigen Personal auch zeitnah zuzuweisen.

Darüber hinaus plädiert Pohl auch für eine Unterstützung des Allgäu-Airports in Memmingen. Der Flughafen müsse zwingend Bestandteil eines abgestimmten Verkehrskonzeptes sein. Die FREIEN WÄHLER hatten beantragt, dass sich der Freistaat Bayern an dem Flughafen als Gesellschafter beteiligt. Hier gab es bereits positive Signale seitens der Staatregierung. „Ich hoffe, dass wir der Europäischen Union klarmachen können, dass diese Maßnahme, inklusive der Unterstützung bei der Schaffung der sicherheitsrelevanten Infrastruktur, im Bayrischen Interesse liegt“, so Pohl abschließend.